Verbandschronik

Meilensteine der Geschichte des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes

2013

  • Verbandsvorsteher: Am 25. September wird Peter Sczepanski von der Verbandsversammlung einstimmig zum neuen Vorsteher gewählt.

2012

  • Preissenkung: Erneute Senkung der Mengengebühr für Trinkwasser im Kerngebiet des MAWV von 1,53 auf 1,37 3 / m³ zum 1. Januar.

2011

  • Beitragssenkung: Im Versorgungsgebiet des MAWV sinkt der Satz von 1,32 auf 0,96 3 / m². Im Entsorgungsgebiet von 5,17 auf 3,24 3 / m². Beide Senkungen gelten ab Januar.
  • Altanschließer: Die Datenerhebung für die Betragsbescheidung gemäß Kommunalabgabengesetz für die sogenannten Altanschließer beginnt.
  • Schlüsselübergabe: Am 28. November erfolgt die Schlüsselübergabe an die DNWAB für den neuen Betriebshof Schenkendorf, der für 3,1 Mio. € vom MAWV errichtet wurde.
  • Kläranlage Friedersdorf: Der Verband übernimmt am 1. Dezember die Kläranlage von der EWE.

2010

  • Netzerweiterung: In Eichwalde beginnt im Mai die Netzergänzungsmaßnahme im Bereich Trinkwasser.
  • Außerbetriebnahme: Die Wasserwerke Kehrigk und Limsdorf werden im Oktober vom Netz genommen.
  • Wasserwerk Neu Schadow: Ab November wird das Wasserwerk saniert.
  • Rückerstattung: Im Dezember kommt die freiwillige Rückerstattung von Umsatzsteuern für Trinkwasserhausanschlüsse und Trinkwassererschließungsbeiträge auf der Grundlage der Festlegung des Bundesministeriums der Finanzen zum Abschluss. Insgesamt erhalten 11.000 Kunden Geld vom MAWV zurück.

2009

  • Gebührensenkung: Am 1. Januar werden die Entgelte für Trink- und Schmutzwasser erheblich gesenkt:
    • Schmutzwassergebühr im Kerngebiet des MAWV um 0,20 3 / m³;
    • Schmutzwassergebühr im Entsorgungsgebiet Mittenwalde um 0,52 3 / m³;
    • Schmutzwassergebühr im Entsorgungsgebiet Friedersdorf um 0,67 3 / m³;
    • Trinkwassergebühr im Versorgungsgebiet Heidesee um 0,23 3 / m³.

2008

100.000 Einwohner
100.000 Einwohner im Verbandsgebiet
  • TAZV Luckau: Im Januar wird eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übernahme der kaufmännischen Betriebsführung des MAWV beim Trink- und Abwasserzweckverband Luckau unterzeichnet.
  • 100.000 Einwohner: Der MAWV begrüßt im Frühjahr in Kleinziethen den 100.000sten Einwohner im Verbandsgebiet.
  • BBI Schönefeld: Der Vertrag zwischen dem MAWV und dem Flughafenbetreiber über die Ver- und Entsorgung im Wasser- und Abwasserbereich wird im Frühjahr besiegelt.
  • WAVAS: Der Wasser- und Abwasserverband Alt-Schadow (WAVAS) wird am 1. Oktober in den MAWV eingegliedert.
  • Zeesen: Der MAWV stellt zum Jahresende das Trinkwassernetz im Ort fertig.

2007

  • Brunnensanierung: Im Frühsommer beginnt die Sanierung von acht Brunnen im WW Königs Wusterhausen.
  • BBI Schönefeld: Im Juli Abschluss der Baufeldfreimachung für den Flughafenausbau mit einem Investitionsvolumen von ca. 20 Mio. 3.
  • Trinkwasserortsnetze: Im Oktober wird der Bau der Trinkwasserortsnetze Bestensee (Hintersiedlung) und Zernsdorf abgeschlossen.

2006

  • Heidesee: Die Gemeinde Heidesee für die Ortsteile Friedersdorf, Gussow, Gräbendorf, Bindow, Dolgenbrodt und Dannenreich tritt am 1. Januar dem Verband bei.
  • Mittenwalde: Anfang des Jahres wird in der Gemeinde Mittenwalde die Grundgebühr für Trinkwasser auf das Niveau des MAWV-Kerngebietes gesenkt.
  • Kläranlage Frauensee: Im April erfolgt die Außerbetriebnahme der Kläranlage sowie deren Rückbau. Gleichzeitig wird die Abwasserleitung nach Bestensee gebaut.
  • BBI Schönefeld: Im September beginnt die Baufeldfreimachung.
    Wasserwerke: Abschluss der Instandsetzungsarbeiten im Oktober.

2005

  • Schönefeld: Am 1. Januar tritt die Gemeinde dem Verband bei.
  • Zernsdorf: Der Ort wird am 1. April Verbandsmitglied.
  • BBI Schönefeld: Der MAWV vereinbart im April mit dem Flughafen die ersten Planungsleistungen für den Ausbau des Großflughafens.
  • Schmutzwasser: Die Erschließung in Senzig und Schenkendorf wird ebenfalls im April fertiggestellt.

2004

  • Wasserwerk Wildau: Abschluss der Rekonstruktion.
  • Verbandsvorsteher: Wolf-Peter Albrecht übernimmt am 1. Januar die Geschäfte als Vorsteher.
  • Zeesen und Mittenwalde: Beitritt zum Verband im Januar.

2003

  • Abwassererschließung: In Kiekebusch und Karlshof wird die Ortserschließung beendet. Die Krüppelsiedlung in Senzig wird mit Vakuumtechnologie (1. Bauabschnitt) erschlossen. Im Miersdorfer Werder in Zeuthen wird die Kanalisation verlegt.
  • Kablow: Der Ort wird im Januar Verbandsmitglied.
  • Abwassergebühr: Der MAWV senkt im Mai die Abwassergebühr um 0,10 3 / m³.
  • Pätz: Die Gemeinde tritt im Oktober dem Verband bei.

2002

  • Verbandsversammlung: Dr. Udo Haase wird zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt.
    Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung: Der MAWV präsentiert sich als zukünftiger Versorgungsbetrieb vom 6. bis zum 12. Mai auf der IILA.
  • Umsiedlung Diepensee: Der MAWV übernimmt im Juni die umfangreiche Erschließung des Geländes in Königs Wusterhausen.
  • Neuer Abwasserspeicher: Das Hauptpumpwerk Schenkendorf wird ab Juli erweitert.
  • Wernsdorf: Der Ort wird im September Mitglied im MAWV.
  • Kundenvereinbarung: Der MAWV übernimmt ab September die Kosten für Reparatur und Wartung der Hauspumpwerke der Schmutzwasserkunden.
  • Kooperation: Der MAWV ist Gründungsmitglied der Kooperation Wasser und Abwasser Brandenburg-Ost (KOWAB-Ost), die im September aus der Taufe gehoben wird.
    ZEWS-Projekt: Nach vierjähriger Bauzeit wird im Dezember das größte Abwassererschließungsprojekt Brandenburgs für die Gemeinden Zeuthen, Eichwalde, Wildau und Schulzendorf abgeschlossen.

2001

  • Preissenkung: Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband senkt zum 1. Januar erstmalig die Trinkwassergebühr von 3,17 auf 2,99 DM / m³. Der Beitragssatz für Trinkwasseranschlüsse war zuvor von 4,70 über 3,57 auf 2,50 DM / m2 gesenkt worden.
  • Abwasserkonzeption: Im Mai werden die Vorhaben für den Zeitraum von 2002 bis 2007 für die neuen  Verbandsgemeinden ergänzt. Der Etat für zentrale Abwasserentsorgung von 1991 bis 2007 beträgt insgesamt 328 Mio. DM.

2000

  • Wasserwerk Bestensee: Die vollständige Rekonstruktion des Wasserwerkes wird am 15. Juli fertiggestellt.
  • Wasserwerk Königs Wusterhausen: Mit der feierlichen Schlüsselübergabe am 4. Oktober beendet der MAWV die komplette Rekonstruktion des Wasserwerkes.
  • Berliner treten bei: Die Berliner Wasserbetriebe treten im November in den Zweckverband ein.

1999

  • Rückbau: Die Kläranlagen in Niederlehme, Wildau, Bestensee und Zeuthen werden demontiert.
  • Bestensee: In der Vordersiedlung beginnt die Trinkwassererschließung und zwischen Senzig und Körbiskrug wird eine Ringleitung verlegt.

1998

Grundsteinlegung
Grundsteinlegung Wasserwerk
  • Kooperation: Beginn der gemeinsamen straßen- und wasserwirtschaftlichen Erschließung des Ortsteiles Neue Mühle.
  • Wasserwerk Königs Wusterhausen: Die Rekonstruktion des Wasserwerkes beginnt im Februar mit einem Investitionsaufwand von 10,7 Mio. DM (ohne Fördermittel).
  • ZEWS-Projekt: Nach zweijähriger Vorbereitung und europaweiter Ausschreibung beschließt die Verbandsversammlung im Juni das „ZEWS-Großvorhaben“ mit einem Volumen von 130 Mio. DM.
  • Wasserwerk Eichwalde: Erste Rekonstruktionsmaßnahmen finden ab Juli im Wasserwerk statt.

1997

  • Niederschlagswasser: Der Verband beschließt im Juni die Niederschlagswassersatzungen und beginnt die Trennung der Mischkanalisation in Königs Wusterhausen (Straßenbaukoordinierung).
  • Fäkalwasser: Im Dezember wird die dezentrale Entsorgung per Satzung geregelt. Die mobile Entsorgung wird mit 14 Abfuhrunternehmen vertraglich vereinbart.

1996

  • Verbandsvorsteher: Siegfried Zimmermann- Stellmach wird zum hauptamtlichen Verbandsvorsteher berufen und Jochen Wagner zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung.
  • Vakuumentwässerung: Die Gemeinde Brusendorf wird mit dieser Technologie komplett erschlossen.
  • Gemeinde Waltersdorf: Der Ort tritt im Juni dem MAWV bei.
  • Neue Fäkalannahmestation: Inbetriebnahme der Fäkalannahmestation in Schenkendorf.
  • Investitionen: Beginn des Investitionsprogrammes mit rund 26 Mio. DM im Abwasserbereich und Umsetzung der Beitrags- und Gebührensatzungen.

1995/96

  • Kläranlage Diepensee: Entsorgung verseuchter Schlämme mit einem finanziellen Aufwand in Höhe von 4,7 Mio. DM.

1995

  • Verbandsvorsteher: Siegfried Zimmermann-Stellmach wird kommissarisch als Vorsteher eingesetzt.
  • Rieselfelder: Stilllegung der letzten Rieselfelder im Verbandsgebiet und Anbindung des Gewerbegebietes Wildau an die neue Abwasserdruckleitung nach Waßmannsdorf. Der erster Aufleitvertrag mit den Berliner Wasserbetrieben wird fixiert.
  • Gemeinde Telz: Der Ort tritt im Mai dem Verband bei.

1994

Landratsamt KW
aktuelles Foto vom Landratsamt KW
  • MAWV-Gründung: Im Landratsamt Königs Wusterhausen gründen am 18. März insgesamt 14 Kommunen (Brusendorf, Gallun, Groß Kienitz, Kiekebusch, Königs Wusterhausen, Ragow, Rotberg, Schenkendorf, Schöneiche, Selchow, Senzig, Waßmannsdorf, Wildau und Zeuthen) den Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband. Dr. Udo Haase wird ehrenamtlicher Verbandsvorsteher.
  • Weitere Beitritte: Bereits im Juli und August treten weitere sechs Gemeinden in den Verband ein. Die Einwohnerzahl beträgt nun 36.000.
  • Übertragungsvertrag: Die Übertragung des Vermögens aus der PWA an den Verband wird beschlossen.
  • DNWAB-Bildung: Die Verbände MAWV Königs Wusterhausen, WARL Ludwigsfelde, WAZ Blankenfelde- Mahlow, KMS Zossen, WAGG Gräbendorf- Gussow sowie Schönefeld und Mittenwalde gründen am 20. Mai die Betriebsführungsgesellschaft.
  • Eigentumsübernahme: Am 1. Juli werden die per Vertrag ausgewiesenen wasserwirtschaftlichen Anlagen von der PWA i. L. übertragen.

Vorgeschichte

  • Bereits vor der Gründung des MAWV trifft der Vorgängerverband Entscheidungen zur Abwasserüberleitung nach Waßmannsdorf und zur Stilllegung alter Kläranlagen in Zeuthen, Schulzendorf, Bestensee, Niederlehme, Wildau und Diepensee.
  • Eine Abwasserleitung von Schenkendorf zum Rieselfeld Ragow und von dort nach Waßmannsdorf wird gebaut.