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Verbandschronik – Meilensteine des MAWV

Als der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband im Jahr 1994 gegründet wurde, hat man eine große gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Mehr als 25 Jahre arbeitet der MAWV nun kontiunierlich im Bereich der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung und hat viel erreicht.

Wir haben für Sie einen kleinen geschichtlichen Rückblick über die Entwicklung und das Erreichte des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes zusammengestellt.

Haben Sie hierzu Fragen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.

2020

  • Relaunch unserer Webseite: Der MAWV hat einen neuen Internetauftritt. Insgesamt ist das Erscheinungsbild moderner und freundlicher geworden.

2019

  • Jubiläum: Der MAWV feiert mit seinen Kunden den 25. Geburtstag. Auch die Betriebführungsgesellschaft DNWAB feiert ihr 25-jähriges Jubiläum.
  • Verabschiedung: Der langjährige Vorsitzende der Verbandsversammlung, Dr. Udo Haase, verabschiedet sich in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Henri Urchs, Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald.
  • Gebührenangleichung: Die Verbandsversammlung beschließt die Gebührenangleichung des WAVAS-Bereichs für Trinkwasser zum 01.01.2020 und die Aufhebung des Kalkulationsgebietes WAVAS zum 01.01.2021.

2018

  • Rückzahlungen: Der MAWV zahlt 6,9 Mio. Euro Beitragsforderungen aus nicht bestandskräftigen Bescheiden an seine Kunden zurück.
  • Gebühren: Gespaltene Gebühren werden eingeführt.

2017

  • Mitarbeiter: Der MAWV beschäftigt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2015

  • Beitragsneuberechnung im gesamten Verbandsgebiet: Im Ergebnis werden insgesamt 22 Mio. Euro die Beitragszahler zurückerstattet.
  • Das Bundesverfassungsgericht stellt in zwei Beschlüssen klar, dass Anschlussbeiträge zu bestimmten Zeiten nicht hätten erhoben werden dürfen.
  • Wasserakademie: Der MAWV wird eines der ersten Mitglieder der im November gegründeten Brandenburgischen Wasserakademie (BWA) e.V.

2014

  • Jubiläum: Der MAWV feiert sein 20. Jubiläum.
  • Verlängerung: Der Schmutzwasserentsorgungsvertrag mit den Berliner Wasserbetrieben wird bis 2029 verlängert.

2013

  • Verbandsvorsteher: Am 25. September wird Peter Sczepanski von der Verbandsversammlung einstimmig zum neuen Vorsteher gewählt.

2012

  • Preissenkung: Erneute Senkung der Mengengebühr für Trinkwasser im Kerngebiet des MAWV von 1,53 auf 1,37 € / m³ zum 1. Januar.

2011

  • Altanschließer: Nach Aufforderung durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald wird auch im Verbandsgebiet des MAWV damit begonnen, die sogenannten Altanschließer zu bescheiden.
  • Schlüsselübergabe: Am 28. November erfolgt die Schlüsselübergabe an die DNWAB für den neuen Betriebshof Schenkendorf, der für 3,1 Mio. € vom MAWV errichtet wurde.
  • Kläranlage Friedersdorf: Der Verband übernimmt am 1. Dezember die Kläranlage von der EWE.

2010

  • Außerbetriebnahme: Die Wasserwerke Kehrigk und Limsdorf werden im Oktober vom Netz genommen.
  • Wasserwerk Neu Schadow: Ab November wird das Wasserwerk saniert.

2009

  • Gebührensenkung: Am 1. Januar werden die Entgelte für Trink- und Schmutzwasser erheblich gesenkt:
    • im Kerngebiet des MAWV um 0,20 € / m³;
    • im Entsorgungsgebiet Mittenwalde um 0,52 € / m³;
    • im Entsorgungsgebiet Friedersdorf um 0,67 € / m³;
    • im Versorgungsgebiet Heidesee um 0,23 € / m³.

2008

  • 100.000 Einwohner: Der MAWV begrüßt im Frühjahr in Kleinziethen den 100.000sten Einwohner im Verbandsgebiet.
  • BBI Schönefeld: Der Vertrag zwischen dem MAWV und dem Flughafenbetreiber über die Ver- und Entsorgung im Wasser- und Abwasserbereich wird im Frühjahr besiegelt.
  • WAVAS: Der Wasser- und Abwasserverband Alt-Schadow (WAVAS) wird am 1. Oktober in den MAWV eingegliedert.
  • Zeesen: Der MAWV stellt zum Jahresende das Trinkwassernetz im Ort fertig.

2007

  • Trinkwasserortsnetze: Im Oktober wird der Bau der Trinkwasserortsnetze Bestensee (Hintersiedlung) und Zernsdorf abgeschlossen.

2006

  • Heidesee: Die Gemeinde Heidesee für die Ortsteile Friedersdorf, Gussow, Gräbendorf, Bindow, Dolgenbrodt und Dannenreich tritt am 1. Januar dem Verband bei.
  • Mittenwalde: Anfang des Jahres wird in der Gemeinde Mittenwalde die Grundgebühr für Trinkwasser auf das Niveau des MAWV-Kerngebietes gesenkt.
  • Kläranlage Frauensee: Im April erfolgt die Außerbetriebnahme der Kläranlage sowie deren Rückbau. Gleichzeitig wird die Abwasserleitung nach Bestensee gebaut.

2005

  • Schönefeld: Am 1. Januar tritt die Gemeinde dem Verband bei.
  • Zernsdorf: Der Ort wird am 1. April Verbandsmitglied.
  • Schmutzwasser: Die Erschließung in Senzig und Schenkendorf wird ebenfalls im April fertiggestellt.

2004

  • Verbandsvorsteher: Wolf-Peter Albrecht übernimmt am 1. Januar die Geschäfte als Vorsteher.
  • Zeesen und Mittenwalde: Beitritt zum Verband im Januar.

2003

  • Abwassererschließung: In Kiekebusch und Karlshof wird die Ortserschließung beendet. Die Krüppelsiedlung in Senzig wird mit Vakuumtechnologie (1. Bauabschnitt) erschlossen. Im Miersdorfer Werder in Zeuthen wird die Kanalisation verlegt.
  • Kablow: Der Ort wird im Januar Verbandsmitglied.
  • Abwassergebühr: Der MAWV senkt im Mai die Schmutzwassergebühr um 0,10 € / m³.
  • Pätz: Die Gemeinde tritt im Oktober dem Verband bei.

2002

  • Verbandsversammlung: Dr. Udo Haase wird zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt.
  • Umsiedlung Diepensee: Der MAWV übernimmt im Juni die umfangreiche Erschließung des Geländes in Königs Wusterhausen.
  • Wernsdorf: Der Ort wird im September Mitglied im MAWV.
  • Kooperation: Der MAWV ist Gründungsmitglied der Kooperation Wasser und Abwasser Brandenburg-Ost (KOWAB-Ost), die im September aus der Taufe gehoben wird.
  • ZEWS-Projekt: Nach vierjähriger Bauzeit wird im Dezember das größte Abwassererschließungsprojekt Brandenburgs für die Gemeinden Zeuthen, Eichwalde, Wildau und Schulzendorf abgeschlossen.

2001

  • Gebührensenkung: Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband senkt zum 1. Januar erstmalig die Trinkwassergebühr von 3,17 auf 2,99 DM / m³.

2000

  • Wasserwerk Bestensee: Die vollständige Rekonstruktion des Wasserwerkes wird am 15. Juli fertiggestellt.
  • Wasserwerk Königs Wusterhausen: Mit der feierlichen Schlüsselübergabe am 4. Oktober beendet der MAWV die komplette Rekonstruktion des Wasserwerkes.
  • Berliner treten bei: Die Berliner Wasserbetriebe treten im November in den Zweckverband ein.

1999

  • Rückbau: Die Kläranlagen in Niederlehme, Wildau, Bestensee und Zeuthen werden rückgebaut.
  • Bestensee: In der Vordersiedlung beginnt die Trinkwassererschließung und zwischen Senzig und Körbiskrug wird eine Ringleitung verlegt.

1998

  • Kooperation: Beginn der gemeinsamen straßen- und wasserwirtschaftlichen Erschließung des Ortsteiles Neue Mühle.
  • Wasserwerk Königs Wusterhausen: Die Rekonstruktion des Wasserwerkes beginnt im Februar mit einem Investitionsaufwand von 10,7 Mio. DM (ohne Fördermittel).
  • ZEWS-Projekt: Nach zweijähriger Vorbereitung und europaweiter Ausschreibung beschließt die Verbandsversammlung im Juni das „ZEWS-Großvorhaben“ mit einem Volumen von 130 Mio. DM.

1997

  • Niederschlagswasser: Der Verband beschließt im Juni die Niederschlagswassersatzungen und beginnt die Trennung der Mischkanalisation in Königs Wusterhausen.
  • Fäkalwasser: Im Dezember wird die dezentrale Entsorgung per Satzung geregelt. Die mobile Entsorgung wird mit 14 Abfuhrunternehmen vertraglich vereinbart.

1996

  • Verbandsvorsteher: Siegfried Zimmermann-Stellmach wird zum hauptamtlichen Verbandsvorsteher berufen und Jochen Wagner zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung.
  • Vakuumentwässerung: Die Gemeinde Brusendorf wird mit dieser Technologie komplett erschlossen.
  • Gemeinde Waltersdorf: Der Ort tritt im Juni dem MAWV bei.
  • Neue Fäkalannahmestation: Inbetriebnahme der Fäkalannahmestation in Schenkendorf.
  • Investitionen: Beginn des Investitionsprogrammes mit rund 26 Mio. DM im Abwasserbereich und Umsetzung der Beitrags- und Gebührensatzungen.

1995/1996

  • Kläranlage Diepensee: Entsorgung verseuchter Schlämme mit einem finanziellen Aufwand in Höhe von 4,7 Mio. DM.

1995

  • Verbandsvorsteher: Siegfried Zimmermann-Stellmach wird kommissarisch als Vorsteher eingesetzt.
  • Rieselfelder: Stilllegung der letzten Rieselfelder im Verbandsgebiet und Anbindung des Gewerbegebietes Wildau an die neue Abwasserdruckleitung nach Waßmannsdorf. Der erster Aufleitvertrag mit den Berliner Wasserbetrieben wird fixiert.
  • Gemeinde Telz: Der Ort tritt im Mai dem Verband bei.

1994

  • MAWV-Gründung: Im Landratsamt Königs Wusterhausen gründen am 1. Mai insgesamt 14 Kommunen (Brusendorf, Gallun, Groß Kienitz, Kiekebusch, Königs Wusterhausen, Ragow, Rotberg, Schenkendorf, Schöneiche, Selchow, Senzig, Waßmannsdorf, Wildau und Zeuthen) den Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband. Dr. Udo Haase wird ehrenamtlicher Verbandsvorsteher.
  • Weitere Beitritte: Bereits im Juli und August treten weitere sechs Gemeinden in den Verband ein. Die Einwohnerzahl beträgt nun 36.000.
  • Übertragungsvertrag: Die Übertragung des Vermögens aus der PWA an den Verband wird beschlossen.
  • DNWAB-Bildung: Die Verbände MAWV Königs Wusterhausen, WARL Ludwigsfelde, WAZ Blankenfelde- Mahlow, KMS Zossen, WAGG Gräbendorf- Gussow sowie Schönefeld und Mittenwalde gründen am 20. Mai die Betriebsführungsgesellschaft.
  • Eigentumsübernahme: Am 1. Juli werden die per Vertrag ausgewiesenen wasserwirtschaftlichen Anlagen von der PWA i. L. übertragen.

Vorgeschichte

  • Bereits vor der Gründnung des MAWV werden Entscheidungen zur Abwasserüberleitung nach Waßmannsdorf und zur Stilllegung alter Kläranlagen in Zeuthen, Schulzendorf, Bestensee, Niederlehme, Wildau und Diepensee getroffen.
  • Eine Abwasserleitung von Schenkendorf zum Rieselfeld Ragow und von dort nach Waßmannsdorf wird realisiert.