Über den MAWV

Der MAWV genießt in der brandenburgischen Wasserbranche einen guten Ruf. Dies hat viele Gründe. Zweifellos spielt die Lage des Verbandsgebietes eine Rolle. Im Unterschied zu Regionen in der Lausitz oder in der Prignitz wächst die Zahl der vom kommunalen Dienstleister zu versorgenden Bürger stetig und so manches neue Unternehmen hat sich im Süden vom Berliner Speckgürtel zwischen Großziethen und Friedersdorf angesiedelt.

Als Sachwalterin der Mitgliedskommunen hat der MAWV ein Management mit Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher, Otto Ripplinger, Kaufmännischer Leiter und Falko Börnecke, Technischer Leiter. Die Verbandsspitze wird von den Kolleginnen und Kollegen Brigitte Sachs, Gudrun Schlomm, Heike Grüning, Nicole Waelisch-Rätke, Lutz Mauersberger und Uwe Wittenberg unterstützt. Diese effektive Personalstruktur nutzt für Kundennähe und Kosteneffizienz die personellen und technischen Möglichkeiten der DNWAB als Betriebsführerin.

Von Anfang an hatten die Bürgermeister in der Verbandsversammlung der Gebührenkalkulation Priorität eingeräumt. Nach fast zwanzig Jahren, in denen die Entgelte mehrfach gesenkt werden konnten, hat es 2016 erstmalig eine moderate Anpassung gegeben. Dies wiederspricht keineswegs dem Grundsatz des Verbandes, der seine Entscheidungen — ob nun zu Investitionen oder zu Entgelten — immer am Nutzen für alle Beteiligten misst, die an der öffentlichen Anlage des MAWV angeschlossen sind.

Faire Gebühren sind das A und O

Otto Ripplinger hat seit fast zehn Jahren die Entwicklung des Verbandes mitgestaltet. Für die Leistungskraft des MAWV nennt er in erster Linie drei Punkte. Erstens sind modernes Management und betriebswirtschaftliches Handeln ein Markenzeichen, was sowohl das Nutzen günstiger Kredite und preiswerter Bauleistungen, als auch die Beteiligung der Bürger an den Anschlussbeiträgen zur Finanzierung der neu entstandenen wasserwirtschaftlichen Anlagen und das konsequente Durchsetzen des Anschluss- und Benutzungszwangs ausmacht.

Zweitens steht, bei allem was geschieht, die Qualität des Trinkwassers und die sichere Entsorgung des Abwassers im Fokus, über den sich die Zufriedenheit der Kunden herstellt. „Wir sind ein Dienstleister für die Daseinsvorsorge. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir als kommunales Unternehmen für die Bürger erreichbar und ansprechbar sein und kompetent die Qualität der Ver- und Entsorgung sichern. Nur dann ist der Kunde auch bereit, Gebühren und Anschlussbeiträge zu bezahlen“, sagt Otto Ripplinger.

Führungstrio des MAWV
Falko Börnecke, Technischer Leiter; Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher; Otto Ripplinger, Kaufmännischer Leiter

Erfahrungen mit anderen teilen

Eine dritte Säule in der kommunalen Wasserwirtschaft ist das Solidarprinzip und die Zusammenarbeit der Kommunen. „Wir haben unsere Erfahrungen im Verband immer und sehr gern geteilt“, sagt Otto Ripplinger. Seit der Gründung des Verbandes haben sich 19 Gemeinden und Zweckverbände im MAWV zusammengeschlossen. Das Verbandsgebiet hat vergleichsweise die Fläche des Bundeslandes Berlin, aktuell nähert sich die Verbandsstatistik ihrem 110.000 Einwohner, voraussichtlich im Frühjahr 2017 wird es soweit sein.