Verband arbeitet rechtskonform

Königs Wusterhausen, 24. September 2018 – Derzeit hebt der Märkische Abwasser- und Wasserverband (MAWV) im Ergebnis der aktuellen Rechtsprechung nicht bestandskräftige Bescheide von „Altanschließern“ auf. Der Verband informierte die Grundstückseigentümer darüber, dass ein zurückgezahlter Anschlussbeitrag ihre künftigen Gebühren für Frischwasser erhöht.

„Wir möchten unseren Kunden von vornherein die Wahrheit sagen und nicht erst später die höheren Gebühren auf den Tisch packen“, erklärt Peter Sczepanski die Handlungsweise. Wer sich seinen Beitrag für den Anschluss an das Frischwassernetz zurückerstatten lässt, wird zukünftig nicht mehr abgeminderte, sondern höhere Gebühren zahlen müssen.

Der Verband Deutscher Grundstücksnutzer e.V. (VDGN) und andere Interessengemeinschaften kritisierten diese Verfahrensweise. Verbandsvorsteher Peter Sczepanski und sein Stellvertreter Otto Ripplinger wurden im Weiteren anonym unter anderem wegen Nötigung und Betrug bei der Staatsanwaltschaft in Cottbus angezeigt.

Jetzt teilte die Staatsanwaltschaft dem Verband mit, dass sie das eingeleitete Ermittlungsverfahren eingestellt hat. Die Verfahrensweise ist rechtskonform. Auch das Brandenburgische Oberlandesgericht teilte auf Nachfrage mit, dass weder gegen den Verbandsvorstand, noch gegen den Verband Verfahren anhängig sind.

Der MAWV ist von allen Vorwürfen befreit und seine ehrliche Arbeit bestätigt worden. „Ich sehe mein Vertrauen in den Verbandsvorstand bestätigt“, sagt Dr. Udo Hasse, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, der es bereits als Vorsitzender in der Verbandsversammlung am 30. August 2018 vor den Mitgliedskommunen bekräftigt hatte.


Katja Klinner
Öffentlichkeitsarbeit

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