Starkregen wie nie

Dauerregen sorgt für wetterbedingten Havarieeinsatz

Königs Wusterhausen – 27. Juli 2017 – In den vergangenen zwei Tagen fielen im Verbandsgebiet binnen 24 Stunden örtlich pro Quadratmeter bis zu 70 Liter Wasser, was etwa einer halben Badewanne entspricht. Wegen des ergiebigen Dauerregens waren vom 25. Juli am Morgen 1:00 Uhr bis zum 26. Juli um 16:00 Mitarbeiter der Betriebsführungsgesellschaft DNWAB im Havarieeinsatz. Vom Starkregen besonders betroffen waren die Ortslagen Groß-Ziethen, Schönefeld, Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf, Königs Wusterhausen mit den Ortsteilen Zernsdorf, Neue Mühle und Zeesen.

Die Niederschlagsmengen der letzten Tage brachten Ableitungsanlagen für Niederschlagswasser, sofern überhaupt vorhanden, an ihre Kapazitätsgrenze und darüber hinaus. Wo Regenwasserkanäle fehlen oder vorhandene durch die plötzlichen Starkregenfälle überlastet waren, lief der Regen über die Schächte in den örtlich vorhandenen Schmutzwasserkanal und überstaute das dafür nicht ausgelegte Netz, was den normalen Betrieb des Schmutzwassersystems zeitweilig erheblich einschränkte. Die Ableitung zur Kläranlage in Waßmannsdorf entsprach fast der vierfachen Tagesmenge an normalen Trockenwettertagen.

"Die Niederschlagsereignisse beeinflussten unsere Anlagen nachteilig, ohne dass hier ein planerischer oder bautechnischer Mangel vorhanden ist. Diese können wir für die Anlagen des MAWV ausschließen", sagt Falko Börnecke, Technischer Leiter. Die technischen Anlagen, insbesondere die Pumpwerke, liefen durchgehend im Dauerbetrieb, über die Leitwarte sicherte und steuerte das Einsatzpersonal den ausfallfreien Betrieb.

Falko Börnecke
Technischer Leiter

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