Qualitätskontrolle Trinkwasser

Qualitätskontrolle im Trinkwassernetz Königs Wusterhausen hat sich bewährt

Königs Wusterhausen, 25.01.2017 – Nach Abschluss einer Baumaßnahme in der Stadt Königs Wusterhausen in der Scheederstraße ist bei einer Qualitätskontrolle im Trinkwassernetz eine leicht erhöhte Keimbildung festgestellt worden. Die Trinkwasserleitung in der Scheederstraße zwischen Am Amtsgarten bis Herman-Voigt-Straße und die südliche Hermann-Voigt-Straße in Richtung Nottekanal ist nach Bestätigung der Keimerhöhung vom Trinkwassernetz separiert und wird kontinuierlich gespült. Bei Netzproben außerhalb des separierten Bereiches wurden keine Belastungen festgestellt.

Bei nachfolgenden Proben wurden coliforme Bakterien festgestellt, einem sogenannten Indikatorparameter der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001), für die ein Grenzwert von 0/100 ml festgesetzt ist.

Der Nachweis coliformer Bakterien kann verschiedene Ursachen haben. Coliforme Bakterien sind sogenannte Umweltkeime, die in Pflanzen und im Boden vorkommen. Einträge in das Trinkwassernetz können bedingt durch Baumaßnahmen von außen erfolgen. Im Netz finden coliforme Bakterien im sogenannten Biofilm einen Lebensraum und können sich verbreiten, wenn Ablagerungen durch plötzliche Erhöhung der Fließgeschwindigkeit oder Fließrichtungsumkehr mobilisiert werden.

Aus Vorsorgegründen wird auf Festlegung des Gesundheitsamtes des Landkreises Dahme-Spreewald ein Abkochgebot des Trinkwassers für die Haushalte im Bereich Scheederstraße zwischen Am Amtsgarten und Hermann-Voigt-Straße sowie Hermann-Voigt-Straße 15 bis 34 (Kreuzungsbereich Scheederstraße in Richtung Nottekanal) entsprechend die beigefügte Verbraucherinformation angeordnet.

Aktuelle Probenahmen sollen die Ursachen klären und die Art der coliformen Bakterien bestimmen.

Wir informieren umgehend, sobald die Vorsorgemaßnahme aufgehoben wird.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

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