Wasserwerk Eichwalde im Licht

Licht-Fest und Tag der Offenen Tür am 18. September

Was Sie und Ihre Gäste schon immer über die Herkunft des Trinkwassers in Eichwalde und in anderen Wasserwerken des MAWV wissen wollten, können Sie am 18. September vor und auf dem Gelände in der Schmöckwitzer Straße auf einem Familienfest erfahren. An diesem Freitag soll neben Gaumenfreuden und Ohrenschmaus auch der Durst nach Wasserwissen gelöscht werden, wenn sich im bis dahin hoffentlich goldenen Herbst die Tore zum Wasserwerk öffnen.

Für diesen besonderen Tag der offenen Tür bereiten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MAWV gemeinsam mit dem Eichwalder Heimatverein und der Betreibergesellschaft DNWAB vor. „Wir gehen zum Wasserwerk auch oder gerade weil dieses Gebäudeensemble mit seiner Geschichte sehr eng mit unserem Beruf, unserem Verband und der Region verbunden ist“, bemerkt Verbandsvorsteher Peter Sczepanski. „Damit wir ein kurzweiliges Fest rund um das Wasser und für die ganze Familie feiern können, haben wir uns jede Menge einfallen lassen.“ Lassen Sie sich überraschen!

Das „Mein Wasserwerk – Licht-Fest“ soll nach den Vorstellungen der Organisatoren ein stimmungsvoller Abend mit Musik, Lichtshow und Gastfreundschaft sein. Das 1913 errichtete Gebäude wird mit einer Lichtinstallation in malerischen Wasserfarben beleuchtet und stimmungsvoll in Szene gesetzt. „Für die Lichtchoreografie haben wir die Wildauer Firma DieTech GmbH gewonnen, ein Handwerksunternehmen, das sich mit der Vernetzung von verschiedenen Gebäudewelten beschäftigt“, sagt Peter Sczepanski. Mit einem Lichtkonzept wollte der Wasserverband durchaus Anleihe am „Festival of Lights“ in der Berliner Nachbarschaft nehmen, zu dem jährlich im Oktober markante Plätze und Gebäude publikumswirksam und stimmungsvoll beleuchtet werden.

„Das Ensemble um das Wasserwerk ist für uns ein gutes Stück Heimat, das auf eine Initiative der Gemeindevertreter von Eichwalde zurückgeht“, resümiert der Verbandschef. „Am 3. November 1911 hatten diese den visionären Bau des Wasserwerkes in ihrer Gemeinde beschlossen. Heute muss man sagen, dies geschah in weiser Voraussicht, weil frisches Trinkwasser immer einer prosperierenden kommunalen Entwicklung zuträglich ist.“

In Eichwalde lebten im Jahr 1913 bereits über 2.000 Menschen. Die Kapazität des Wasserwerkes war, wie sich heraus stellte, auf die Zukunft ausgerichtet und für die Versorgung von 7000 Einwohnern in Eichwalde und Berlin bei einem täglichen pro Kopf Verbrauch von 100 Litern Trink- und Brauchwasser bestimmt. Über 100 Jahre später ist dieser Fakt im Leben der heute rund 6.000 Einwohner zählenden Gemeinde Eichwalde so selbstverständlich, wie für über 60.000 Menschen, die in ihren Kommunen über das Trinkwasserverbundsystem mit dem kühlen Nass aus dem Eichwalder Grundwasserreservoire versorgt werden.

Das Eichwalder Wasserwerk wird von der Dahme-Nuthe Wasser- und Abwasserbetriebsgesellschaft mbH DNWAB betrieben. Im Werk regelt ein Prozessinformations- und Leitsystem die vollautomatische Förderung des Rohwassers und dessen Aufbereitung zum Trinkwasser. Wie das funktioniert, sollte nicht nur für Technik Interessierte ein Motiv sein, um sich für eine Führung durch das Wasserwerk zu begeistern. „Am 18. September wollen wir sehr gern ein Gastgeber für Groß und Klein sein. Seien Sie ab 14:00 mit dabei, um mit Wasserexperten über technische aber auch allgemeine Fragen rund um unser Trinkwasser zu sprechen. Hierzu laden wir Sie ganz herzlich ein“, wirbt der Hausherr Peter Sczepanski.

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