Nutzungseinschränkung für das Trinkwasser bleibt bestehen

Abkochgebot gilt weiterhin / Ursache der Verunreinigung konnte stark eingegrenzt werden

Das erlassene Abkochgebot für den Verzehr von Trinkwasser und die Vorsichtsmaßnahmen für den Umgang mit dem Trinkwasser bleibt weiterhin im gesamten Neubaugebiet in Königs Wusterhausen, in der Stadt Mittenwalde und deren Ortsteilen Schenkendorf, Telz und Gallun, im Ortsteil Schöneiche der Stadt Zossen und im Bereich Marienhofer Berg der Gemeinde Bestensee uneingeschränkt bestehen.

Bei der Ursachenforschung der Verunreinigung konnte der Keimherd auf einen ca. 5 km langen Leitungsabschnitt des von der Verunreinigung betroffenen 70 km großen Netzbereichs reduziert und vom Gesamtnetz separiert werden. Die bestehenden Verunreinigungen in den Netzabschnitten mit einem Leitungsvolumen von ca. 10.000 Badewannenfüllungen werden derzeit abschnittsweise ausgespült und mit Probenahmen analytisch überwacht. Insgesamt wurden 65 Probenahmestellen für die Ursachenforschung, Gebietseingrenzung und Überwachung eingerichtet und über 140 Probenahmen durchgeführt. Weiterhin werden Hausanschlüsse und Installationen von Gebäuden im Rahmen der Ursachenforschung überprüft.

Neben den täglichen Einsatzbesprechungen mit der Betriebsführungsgesellschaft DNWAB findet Anfang nächster Woche die nächste Festlegungsrunde mit dem Gesundheitsamt statt.

Der MAWV wird fortlaufend über das Thema berichten.

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