Nutzungseinschränkung des Trinkwassers in Königs Wusterhausen muss erweitert werden

Kernstadt Mittenwalde sowie die Ortsteile Telz, Gallun und Schenkendorf ebenfalls betroffen

Ursache für coliforme Keime im Trinkwasser wird gesucht / Abgekochtes Wasser ist sicher

Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) teilt mit, dass die bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers im Königs Wusterhausener Stadtgebiet „Neubaugebiet“ rückläufig sei. Jedoch wurde in den aktuellen Laborbefunden vom 13. Oktober 2014 das vereinzelte Auftreten von Enterokokken gemeldet. Enterokokken kommen in Verbindung mit coliformen Bakterien zum Beispiel im Erdreich und Pfützenwasser vor. Diese Keime können Magen-Darm-Beschwerden und bei abwehrgeschwächten Personen auch Wundinfektionen auslösen. Deshalb sollten alle Verbraucher in den betroffenen Stadtgebieten das Leitungswasser vor dem Trinken, der Nahrungszubereitung und auch dem Zähneputzen abkochen. Duschen und Baden ist uneingeschränkt für gesunde Personen möglich.

Geringfügige Verunreinigungen auch in Mittenwalde

Mittlerweile musste die Nutzungseinschränkung für Trinkwasser auch auf die Kernstadt Mittenwalde sowie deren Ortsteile Telz, Gallun und Schenkendorf erweitert werden. Grund dafür war ein Laborbefund vom 13. Oktober 2014 in der Kernstadt Mittenwalde, der geringfügige Verunreinigungen mit coliformen Keimen und Enterokokken aufwies. Auch hier sollten alle Verbraucher in der Kernstadt Mittenwalde und der Ortsteile Telz, Gallun und Schenkendorf das Leitungswasser vor dem Trinken, der Nahrungszubereitung und auch dem Zähneputzen abkochen. Duschen und Baden ist uneingeschränkt für gesunde Personen möglich.

Gemeinsam arbeiten der MAWV und seine Betriebsführungsgesellschaft DNWAB mbH mit Hochdruck daran, die Ursache der Verunreinigung zu ermitteln und zu beseitigen. Erste Maßnahmen wie Netzspülungen fanden bereits am vergangenen Wochenende statt. Alle Maßnahmen finden nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt statt und werden von diesem überwacht.

Eine Übersicht aller betroffenen Straßen in der Stadt Königs Wusterhausen und Mittenwalde finden Sie unter www.mawv.de.

Die betroffenen Haushalte in Königs Wusterhausen und Mittenwalde wurden am 13.10.2014 vom MAWV über ein Informationsblatt umfassend benachrichtigt. Weiterhin wurde eine Hotline unter 03375 – 25 686 52 eingerichtet.

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