Kein Uran im Trinkwasser

Dem Trinkwasser des MAWV wird gute Qualität bescheinigt, Untersuchungen ergaben keine Beanstandungen

Trinkwasser ist das meist untersuchte Lebensmittel in Deutschland. So werden auch beim MAWV die Wasserwerke, aber auch das Versorgungsnetz, kontinuierlich überprüft.

Dieses erfolgt nach einem mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Dahme Spreewald abgestimmten Plan. In diesem Plan ist festgelegt, welche Parameter, wie oft und an welchen Stellen zu untersuchen sind. Die Untersuchungen erfolgen in einem akkreditierten und vom MAWV und seinem Betriebsführer (DNWAB) unabhängigen Labor.

Für das vergangene Jahr liegen für das Verbandsgebiet ca. 1.250 Trinkwasserproben vor.

Darüber hinaus führt das Gesundheitsamt Untersuchungen auch selbst durch.

Die Proben für das Trinkwasser müssen den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Parametern entsprechen. Auch für bestimmte in der Natur vorkommende Bestandteile des Grundwassers sind Grenzwerte festgelegt. Das betrifft insbesondere Eisen und Mangan.

In den Wasserwerken wird das geförderte Grundwasser  aufbereitet und unter Einhaltung der Trinkwasserverordnung ins Netz eingespeist.

Es ist festzustellen, dass die Qualität des Trinkwassers im gesamten Verbandsgebiet des MAWV generell gut ist. Die Grenzwerte für das Trinkwasser werden eingehalten.

Seit November 2011 gibt die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert für Uran vor. Er liegt bei 0,01 Milligramm Uran je Liter. Dieser Grenzwert wurde in einem Wasserwerk des Verbandes, dem WW Wildau, in einer Probe knapp überschritten. Im August 2014 wurden 0,011 mg/l Uran analysiert. Seitdem, also seit 10 Monaten, wurde der Grenzwert nicht mehr überschritten.
Die aktuell gemessenen Urangehalte liegen deutlich unter dem Grenzwert.

Zur langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserqualität werden vom MAWV auch vorbeugende Untersuchungen des Grundwassers durchgeführt.

Über Messstellen wird das Grundwasser untersucht, welches zum Beispiel erst nach 3 – 5 Jahren Fließzeit für die Trinkwassergewinnung relevant ist.
Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen sind Bestandteil der Investitionsplanung.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher MAWV

Zurück