Organisation und Zusammenarbeit standen im Fokus

Eine Delegation aus Usbekistan informierte sich beim MAWV über die regionale Wasserversorgung

Die usbekischen Gäste im Wasserwerk Eichwalde, dem wichtigsten Verbundwasserwerk des MAWV.

Königs Wusterhausen, 18. Januar 2019 - Am 15. Januar 2019 waren Vertreter aus der Republik Usbekistan zu Gast beim Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband. Im Rahmen eines von der Weltbank finanzierten Projektes zur Verbesserung der Wasserversorgung in der Region Buchara informierten sich Mitarbeiter von Behörden und ansässigen Wasserversorgern über die Organisation des Verbandes, die Wasserversorgung und die Schmutzwasserentsorgung sowie deren rechtliche Grundlagen.

In einem regen Austausch standen insbesondere die Themen kommunale Selbstverwaltung, die mengenmäßige Erfassung des Verbrauchs per Wasserzähler und die Gebührenabrechnung im Fokus. Verbandsvorsteher Peter Sczepanski und Eckhard Wolter, Bereichsleiter für Produktion und Instandhaltung Trink- und Abwasser in der Betriebsführungsgesellschaft DNWAB, führten in die Thematik ein, anschließend wurden eine Vielzahl von Fragen der Delegierten beantwortet.

Am Nachmittag besichtigten die usbekischen Wasserexperten die Pumpenwerkstatt der DNWAB mbH und das Wasserwerk Eichwalde.

„Das internationale Interesse zeigt, dass unser Verband gut organisiert und die wasserwirtschaftlichen Anlagen in einem Top-Zustand sind“, kommentiert Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher des MAWV. Und auch der Verband profitiert von den Besuchen. „Wir lernen andere Systeme und Organisationsstrukturen kennen und erweitern so unseren Horizont“, resümiert Falko Börnecke, Technischer Leiter des MAWV, der die Delegation den Tag über begleitete.


Katja Klinner
Öffentlichkeitsarbeit

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