Neue Rohre für Königs Wusterhausen

Im Horizontal-Spülbohrverfahren werden 1.000 Meter Trinkwasserleitungen in der Cottbuser Straße erneuert

Königs Wusterhausen, 10.09.2016  – In Königs Wusterhausen erneuert der MAWV rund 1.000 m Trinkwasserleitungen in der Cottbuser Straße, beginnend von der Luckenwalder Straße bis zum Ortseingang Zeesen. Der geplante Endtermin für die Baumaßnahme ist der 22. Dezember. Die Arbeiten finden in Vorbereitung des nachfolgend durch die Stadt Königs Wusterhausen geplanten Straßenausbaus und wegen einer zunehmenden Gefährdung der Leitung durch Rohrschäden statt. Betroffen ist überwiegend der östliche Gehwegbereich. Punktuell wird es hier leider zu Verkehrsraumeinschränkungen während der Arbeitszeit kommen. Bitte beachten Sie deshalb die Verkehrsbeschilderungen.

Die neue Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 200 mm wird fast vollständig im Horizontal-Spülbohrverfahren verlegt. Diese umweltfreundliche und grabenlose Bauweise reduziert die Erdarbeiten auf das Notwendige und verkürzt die Bauzeit wesentlich. Baugruben sind alle 50 m und an Kreuzungen erforderlich. Nach einem öffentlichen Vergabeverfahren wurde das Unternehmen Landschafts- und Straßenbau Jürgen Jung GmbH aus Lübben/Spreewald beauftragt.

Jede Infrastruktur ist nicht für die Ewigkeit geschaffen. Betrieb, Materialverschleiß, äußere Einflüsse, Verkehrsbelastungen wirken auf die Rohrleitungen ein, die irgendwann erneuert werden müssen. Beim MAWV erfolgt dies nicht willkürlich, sondern nach einer ausgeklügelten Rehabilitationsstrategie: So werden Alter, Material, Schadensereignisse, Bodenverhältnisse und Oberflächenbefestigung für jede Rohrleitung in einer Datenbank erfasst und Prioritäten festgelegt. Jährlich wird der technische Bedarf mit dem Finanzplan abgeglichen. Darüber hinaus erfolgen direkte Abstimmungen zu Straßenbauplanungen mit den Bauämtern der Kommunen im Verbandsgebiet.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

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