Mobile Entsorgung ab Grundstücksgrenze

Ohne Sorgen und pannenlos Schmutzwasser mobil entsorgen

Königs Wusterhausen – 14. Juli 2017 – Im Verbandsgebiet des MAWV wird Schmutzwasser von rund 5.500 Grundstücken mobil entsorgt. Die Variante des Abpumpens von Abwasser aus Sammelbehältern, die sich in der Regel auf Grundstücken befinden, die nicht an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen sind, sorgte für Diskussion auf der letzten Verbandsversammlung des MAWV.

„Wenn das mobile Entsorgungsunternehmen die Fäkalgrube leeren muss, ist das mit terminlicher Abstimmung, Betreten und Befahren des Grundstückes, Vorhalten von mobilen Schläuchen und anderen Unannehmlichkeiten verbunden. Wir versprechen uns in einem Punkt Erleichterung, indem der Entnahmepunkt an die Grundstücksgrenze verlegt wird“, erläutert Verbandsvorsteher Peter Sczepanski Überlegungen zur Verbesserung der mobilen Entsorgung im Verbandsgebiet. Hierfür wird der MAWV werben und über die Einrichtung der notwendigen Vorrichtung nach dem Stand der Technik informieren. Eine Änderung in der Schmutzwasserbeseitigungssatzung ist in Arbeit, die noch im zweiten Halbjahr der Verbandsversammlung zur Diskussion und zum Beschluss unterbreitet wird.

Kern der Änderung ist, dass der Anschlussnehmer von der Grundstücksentwässerungsanlage (ausgenommen Kleinkläranlagen) bis zur Grundstücksgrenze eine dem Stand der Technik entsprechende Saugleitung mit Anschlussstutzen errichtet. Je nach Örtlichkeit kann diese oberirdisch oder im Erdreich verlegt werden. Das Entsorgungsunternehmen muss die privaten Grundstücke nicht mehr befahren bzw. betreten und keine Schläuche über Einfahrten, Gärten oder Wiesen verlegen. Pannen oder Verunreinigungen sind förmlich ausgeschlossen.

Die Entsorgung wird effektiver und auch bei Abwesenheit der Anschlussnehmer organisiert. „Unsere Mitarbeiter werden nach der Einführung der neuen Regelung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Eine Information der Kunden, deren Abwasser mobil entsorgt wird, ist in Vorbereitung und wird veröffentlicht."

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

Schläuche über den Hof bei der mobilen Entsorgung - das soll bald der Vergangenheit angehören.

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