MAWV liefert - wo bleiben die Tore?

Das Auftaktspiel im Auf und Ab der Wasserwerk-Ganglinie

Das größte Wasserwerk in Eichwalde förderte in Spitzenzeiten täglich bis zu 19.000 Kubikmeter.

Königs Wusterhausen, 18. Juni  2018  – Etwas verkatert schauten die Fußballfans am Sonntag nach der Begegnung Deutschland – Mexiko drein. Der WM-Auftakt endete mit einem Spielstand von 0:1. Das Drama des Spieles lässt sich anhand des Wasserverbrauches in den Wasserwerken nachvollziehen, sowohl im Einzugsgebiet vom Wasserwerk Eichwalde als auch vom Wasserwerk Königs Wusterhausen hat das Ereignis einen tiefen Eindruck in den Ganglinien hinterlassen (siehe Grafik).

Während die Wassernachfrage zum Anstoßzeitpunkt um 17:00 Uhr um 35 % auf ein relativ niedriges Niveau, angepasst an die deutsche Spielweise, zurückging, stieg der Bedarf nach der Durststrecke zur Halbzeitpause um 17:45 Uhr schlagartig um fast 60 % an. Die zweite Halbzeit beginnt und der Wasserverbrauch geht – leider wie die deutsche Nationalelf – weiter in die Knie. Die Spannung steigt, eins, zwei gute Chancen für Deutschland – Latte, Außennetz, vorbei.

18:45 schnellt der Wasserbedarf, angetrieben durch Toilette, Wasserhahn und Rasensprenger, in die Höhe. Obwohl die Nationalmannschaft einen schwachen ersten Auftritt präsentierte, kommt die Wasserversorgung im Verbandsgebiet sehr gut mit Großereignissen wie der Fußball-WM zurecht. Wir bleiben optimistisch und freuen uns auf Tore und weiterhin gute Stimmung.

Falko Börnecke
Technischer Leiter

Großereignisse steckt die Wasserversorgung gut weg

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