Sondersitzung am 6. November

Mitgliedskommunen entscheiden über den Weg des MAWV

Königs Wusterhausen, 07. September 2018 – Nachdem im April 2018 das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Zulassung von Verfahren des MAWV in Sachen „Anschlussbeiträge“ abgewiesen hat, gelten auch für den MAWV die Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes von Ende 2015. Wie damit umzugehen ist und in welche Richtung der MAWV zukünftig geht, wird eine Sondersitzung der Verbandsversammlung am 06. November 2018 entscheiden.

Über die möglichen Optionen hat der Verband in den letzten Tagen und Wochen vielfach informiert. „Jeden Tag wird das Zahlenmaterial genauer“, berichtet Otto Ripplinger, Kaufmännischer Leiter des MAWV. In Vorbereitung der Sondersitzung entscheiden derzeit die Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen der Mitgliedskommunen über den zukünftigen Weg des MAWV. So votierte die Stadt Märkisch-Buchholz am Donnerstagabend einstimmig für die so genannte Option I, welche die Rückzahlung aller nichtbestandskräftigen Bescheide beinhaltet.

„Es geht um die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet. Diese muss auch in Zukunft bezahlbar bleiben“, appelliert Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher des MAWV, an die gewählten Abgeordneten in den 18 Mitgliedskommunen, Verantwortung für die gemeindliche Aufgabe der Daseinsvorsorge im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen.

André Beck
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Verbandsversammlung des MAWV vom 30. August 2018 / Foto: Spree PR / Arbeit

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