Fließend Wasser für Schwenow

Leitung oder Brunnen, das ist hier die Frage

Königs Wusterhausen, 25. Juni 2019 – Schwenow ist eines von wenigen Brunnendörfern im Verband, die ohne zentrale Trinkwasserversorgung sind. Das Wasser für seine 60 Einwohner kommt bislang aus eigenen Brunnen. Im April 2019 informierte die Stadt Storkow/Mark den Verband, turnusmäßige Beprobungen des Brunnenwassers wiesen regelmäßig erhöhte Werte für Nitrat, aber auch Eisen und Mangan auf. Der MAWV wurde aufgefordert, die Möglichkeit einer zentralen Trinkwasserversorgung zu untersuchen und Ergebnisse vorzustellen.

Am 24. Juni fand im Gebäude der Limsdorfer Feuerwehr eine gut besuchte Informationsveranstaltung für die Schwenower statt. Die Bürgermeisterin der Stadt Storkow / Mark, Cornelia Schulze-Ludwig, begrüßte die Gäste und führte in die Thematik ein.

Falko Börnecke, Technischer Leiter des MAWV, stellte das Projekt „Trinkwasser für Schwenow“ mit technischen, terminlichen und finanziellen Einzelheiten vor. In der Diskussion gab es zahlreiche Fragen zu den finanziellen Bedingungen, auf die der Verband antwortete.

Der Bau einer Trinkwasserleitung für Schwenow ist eine tolle Sache, die aber auch einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand bedeutet. Denn nicht nur der MAWV, sondern auch jeder Grundstückseigentümer ist durch Zahlung eines Anschlussbeitrages und der Finanzierung eines Hausanschlusses direkt an den Kosten beteiligt.

Da nicht alle Schwenower anwesend waren, wird im nächsten Schritt eine Abfrage der Zustimmung bzw. Ablehnung zum Projekt aller Grundstückseigentümer in Schwenow durch die Stadt Storkow/Mark veranlasst. Das Ergebnis ist dann bindend.

In einer Probeabstimmung nach der Versammlung votierten die Schwenower mehrheitlich für das Projekt „Trinkwasser für Schwenow“.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher MAWV

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