Dual studieren in Potsdam und Dresden

Königs Wusterhausen, 7. 4. 2016 – Wer sich für Siedlungswasserwirtschaft begeistert, soll in einem Dualen Studium das berufliche und akademische Rüstzeug erwerben. In Anlehnung an das duale Ausbildungssystem gehören fest integrierte Praxisblöcke in Unternehmen zum Studium, das im kommenden Jahr gleich an zwei Unis gelehrt wird: An der Fachhochschule Potsdam und an der Hochschule für Technik und Wissenschaft Dresden. Angesprochen sind Interessenten, die bereits ein Studium abgeschlossen, in Wasser- und Abwasserunternehmen einen Beruf erlernt haben oder sich für das Thema Wasser weiterbilden wollen. Die Brandenburgische Wasserakademie bietet als Partner mit seinen Mitgliedsunternehmen die Tür zur Praxis.

„Wenn wir Ausbildungs- und Studienplätze anbieten, fördern wir den Nachwuchs für uns und unsere Branche“, ist sich Peter Sczepanski, Präsident der Wasserakademie, sicher. Der Nachwuchs muss auch aus den „eigenen Reihen“ kommen: „Wir werden mit unseren Mitgliedsunternehmen, die Ausbildungs-betriebe sind, dafür sorgen, dass geeignete Kandidaten zur Immatrikulation vermittelt werden.

Die Wasserwirtschaft braucht junge, praxisnah ausgebildete Ingenieure. Eine langfristig ausgelegte Personalentwicklung für Unternehmen wird immer wichtiger, um den Fachkräftebedarf zu decken. Duale Studiengängen verzahnen Theorie und Praxis und schaffen Vorteile für alle Beteiligten. Was Studierende in der Theorie erlernen, können sie direkt in der Praxis anwenden. So „binden“ Unternehmen Beschäftigte, die optimal auf die betrieblichen Anforderungen hin ausgebildet werden und in das Unternehmen „hereinwachsen“.

Im Unterschied zum Dipl.-Ing. (FH) schließt das duale Studium „Siedlungswasserwirtschaft“ als Bachelor of Engineering (B.Eng.) in 4 Jahren ab, davon 5 Semester an der Uni und drei im Betrieb. Der Betonung liegt auf „Engineering“ anstatt auf „Science“ (B.Sc.). Sehr guten Absolventen steht dann ein M.Sc.-Studium (Master) offen.

Peter Sczepanski
Präsident Brandenburgische Wasserakademie

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