Die Ein-Prozent Formel

Auswechslung Trinkwasserleitungen in Eichwalde

Königs Wusterhausen – 04. Juli 2017 – Aktuell ist in Eichwalde das zu sehen, was unter normalen Bedingungen unter der Erde liegt: blaue PE-HD Rohrleitungsbündel in der Gerhart-Hauptmann-Allee gelangen mit grabenlosen Verlegeverfahren in das Erdreich und ersetzen verschlissene Leitungen aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Bäume, die die Allee ausmachen, sind mit einem hölzernen Aufprallschutz versehen. Baugruben gibt es rund aller 100 Meter, die Start- und Zielgruben für das Horizontal-Spühlbohrverfahren. Hier die Fakten:

  • Gerhart-Hauptmann-Allee, 900 m (DN 100/80 GG)
  • Heinrich-Heine-Allee, 600 m (DN 100/80 GG)
  • August-Bebel-Allee, 800 m (DN 100/80 GG)
  • Fontaneallee, 1.040 m (DN 125 GG)
  • Zeitraum: 06.06.2017 – 30.10.2017
  • Ausführende Baufirmen: Rohrleitungs- und Anlagenbau Königs Wusterhausen GmbH & Co.KG (RAKW), Wildau und Emil Tepe GmbH & Co. Versorgungstechnik KG, Friedersdorf
  • Investitionsvolumen: 500.000 €
  • Umfang gesamt: 3.400 m Versorgungsleitungen einschließlich Umbindung betroffener Hausanschlüsse
  • Bei Bedarf: Auswechslung alter Hausanschlüsse unterschiedlicher Materialarten im öffentlichen Bereich
  • Verfahren: grabenloses und umweltfreundliches Horizontal – Spühlbohrverfahren (HDD)

Ein Prozent des rund 970 km langen Versorgungsnetzes nimmt sich der Verband in jedem Jahr vor, um es zu modernisieren und zu sanieren, damit am Ende der Leitung die Versorgungsqualität stimmt. Kunststoffrohre (PE-HD) versprechen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und im Eichwalder Netzabschnitt auch die Druckverhältnisse zu stabilisieren.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

Hier werden in Eichwalde Trinkwasserleitungen erneuert. Die Bäume bleiben stehen, da grabenlos gearbeitet wird.

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