Was kostet uns das Schmutzwasser?

MAWV ist bundesweit preiswert bei Schmutzwassergebühren

Königs Wusterhausen – 29. Juni 2017 – „Von Zeit zu Zeit ist es wichtig, sich mit anderen Unternehmen zu vergleichen und seine Arbeit zu hinterfragen“, so Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher des MAWV. Was das Abwassergebührenranking in Deutschland anbelangt, kann sich der MAWV hinsichtlich seiner Gebühren sehen lassen: Ein vierköpfiger Durchschnitts-Haushalt zahlt im MAWV Verbandsgebiet für die Entsorgung seines Abwassers jährlich Gebühren in Höhe von 523,67 €. Zum Vergleich: In Berlin sind es über 100 Euro mehr: 630,84 EUR. „Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat im Auftrag von Haus und Grund Deutschland die Abwassergebühren der nach Einwohnern 100 größten Städte in Deutschland untersucht. Wenn wir den MAWV zu diesen Werten ins Verhältnis setzen, was nur bedingt möglich ist, da der MAWV Abwasser aus vorwiegend ländlich geprägten Gebieten entsorgt, das über weite Strecken gepumpt werden muss, liegen wir im guten Spitzenfeld“, sagt Peter Sczepanski.

Die besagte Studie kommt zum Ergebnis, dass die Preise, die Verbraucher für die Entsorgung zahlen müssen, je nach Wohnort um mehrere Hundert Euro jährlich variieren. Ein Vierpersonenhaushalt zahlt z.B. in Ludwigsburg für die Abwasserentsorgung im Durchschnitt 260 Euro im Jahr, in Potsdam sind es über 910 Euro. „Abwassergebühren hängen von vielen Faktoren ab, von der Energie beim Überwinden von Höhenunterschieden oder wie Kanäle dimensioniert sind, vom allgemeinen Zustand der wassertechnischen Anlagen, um nur einige Faktoren zu nennen“, sagt Peter Sczepanski. Der MAWV ist bestrebt, bei der Gebührenkalkulation Transparenz walten zu lassen: „Die Gebühren werden unabhängig geprüft, sind von der Verbandsversammlung beschlossen und nach Terminabsprache mit dem Verband von Jedem einsehbar.“ Mit dem Vergleich sehen wir sowohl unsere Arbeit als auch den von uns eingeschlagenen Weg bestätigt.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

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