Trinkwasser in Königs Wusterhausen

Abkochgebot für abwehrgeschwächte Personen und Kleinkinder

Königs Wusterhausen, 17. Juni 2019 - Der MAWV informierte zuletzt am 11. Juni 2019 über die Aufhebung des generellen Abkochgebotes des Trinkwassers durch das Gesundheitsamt aufgrund der Ergebnisse der veranlassten Trinkwasserproben in einem Teilnetz von Königs Wusterhausen mit den Straßenzügen:

_ Heinrich von Kleist-Straße
_ Carl-Kindler-Straße
_ Rosa-Luxemburg-Straße
_ Märksiche Zeile
_ Schenkendorfer Flur
_ Bettina-von-Arnim-Straße

Die Aufhebung des generellen Abkochgebotes für abwehrgeschwächte Personen (Erkrankung, Immunschwäche etc.) und Kinder unter zwei Jahren steht noch aus. Die Ergebnisse einer Trinkwasseranalyse liegen dem Verband in der Regel 3 Tage nach Entnahme der Wasserprobe vor. Bisher ist festzustellen, dass die Trinkwasserqualität von Messung zu Messung besser wird, aber noch nicht alle Grenzwerte eingehalten sind. Am Dienstag, den 18. Juni werden weitere Proben genommen, so dass die nächsten Ergebnisse am 21. Juni vorliegen. Dann findet auch das nächste Gespräch mit dem Gesundheitsamt statt.

Trinkwasser ist das am meisten kontrollierte Lebensmittel. Durch die in Deutschland geltende Trinkwasserverordnung sind strenge Bedingungen an die Trinkwasserqualität durch die Einhaltung einer Vielzahl von Grenzwerten gegeben. Durch eine unsachgemäße Arbeitsausführung eines Auftragnehmers des Verbandes sind Fremdstoffe, in diesem Fall Mehl, in das Rohrleitungssystem gelangt. Das betroffene Teilnetz ist durch Rohrreinigungen und -auswechslungen, Kamerauntersuchungen und umfassende Spülungen gereinigt, es wird kontinuierlich gespült und dem betroffenen Teilnetz wird einwandfreies Frischwasser zugeführt.

"Einschränkungen in der Trinkwasserversorgung sind unangenehm und inakzeptabel für Sie, aber auch für uns", sagte Peter Sczepanski. Der Verband unternimmt alles, um den Normalzustand in kürzester Zeit wiederherzustellen.

Peter Sczepanski
Verbandsvorsteher

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