Trinkwasser – gut fürs Klima?

Ob Preis, Mineralien, Sauberkeit, Kontrollen, Kohlensäure, Umweltbilanz– eigentlich gibt es keinen überzeugenden Grund für den Kauf von Mineralwasser. Bleibt noch: der Geschmack. Der ist verschieden und es lässt sich nicht über ihn streiten.

Soll ich oder soll ich nicht?

Unser Leitungswasser schmeckt in den verschiedenen Trinkwasserversorgungsgebieten des MAWV verschieden, weil es aus verschiedenen Grundwasserleitern gefördert wird. Eine Übersicht zu den verschiedenen Wasserqualitäten finden Sie hier. Verbrauchertests haben zudem gezeigt, dass die große Mehrzahl der Menschen bei Blindtests nicht zwischen Leitungswasser und stillem Mineralwasser unterscheiden kann. Da hilft nur eins: selbst ausprobieren.

Klimagas CO2 senken

Wer seine persönliche CO2-Bilanz aufbessern will, sollte auf bestimmte Produkte verzichten. Zum Beispiel auf stilles Wasser. Wer das mag, sollte sein Leitungswasser als Durstlöscher probieren. Das spart Geld, Ressourcen und Transportwege, die sonst für hohe Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre sorgen. Wer nicht auf Leistungswasser zurückgreifen will, sollte Wasser von regionalen Anbietern kaufen. Mineralwasser hat aufgrund des Transportaufwandes eine schlechte Ökobilanz, so dass die Käufer mit dem Vorzug von lokalem Wasser diese Bilanz verbessern können.

Auf die Verpackung kommt es an

Auch die Verpackung der Flaschen spielt eine wichtige Rolle. Generell sollten nur große Flaschen aus Glas oder PET-Mehrwegflaschen gekauft werden. Bei allen anderen Artikeln gilt: je weniger Plastik, desto klimafreundlicher.

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