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Ich habe Angst vor der Funkstrahlung. Ist das gefährlich?

Fragen & Antworten der MAWV

Wegen relativ geringer Sendeleistung und hohen Abständen sind nach unserem Ermessen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen gegeben. Für die Funkübertragung von Zählerdaten gelten im Allgemeinen internationale Regeln. Ein Zähler darf für maximal 50 Sekunden pro Tag aktiv sein. Schnurlostelefone, Mobiltelefone oder WLAN-Router, die auch im Standby-Modus mit deutlich größerer Leistung senden, wirken dagegen mehrere Stunden, wenn nicht sogar rund um die Uhr auf ihre Umgebung ein.

Elektromagnetische Felder nehmen in ihrer Stärke mit zunehmender Entfernung zur Quelle ab. So beträgt die sogenannte Dämpfung im freien Raum in einem Meter Entfernung rund 31 Dezibel (dB). Bereits 3 dB bedeuten eine Halbierung der Sendeleistung. Wenn Sie sich in einem Meter zum Zähler befinden, erreicht Sie nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Sendeleistung. Der Abstand zwischen Ihnen als Hausbewohner und dem neuen Zähler beträgt ein Vielfaches davon. Hinzu kommen Wände und Decken, die eine deutlich größere Dämpfung bewirken, als der freie Raum. Mobil- und Schnurlostelefone hingegen werden nahe am Körper eingesetzt.

WLAN, Bluetooth, DECT senden meist durchgehend, HYDRUS sendet etwa alle 14 Sekunden mit einer Länge von etwa 4 Millisekunden, was auf das Jahr gerechnet 2,5 Stunden entspräche.

Befinden sich WLAN, Bluetooth, DECT meist im Wohnraum oder nahe am Körper, ist der HYDRUS Zähler in der Regel im Keller oder in einem Schacht in gebührender Entfernung zu Ihnen installiert. Zum Vergleich: Ein mobiles Telefon hat im Stand-By-Betrieb eine über 250-fache mittlere Sendeleistung.

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