Betriebsführungsgesellschaft DNWAB

Frisches Trinkwasser und eine umweltgerechte Abwasserentsorgung auf einer Fläche von fast 2.200 km² südlich von Berlin — dafür steht seit dem Jahr 1994 die DNWAB. Fünf Gesellschafter agieren dabei heute im Zusammenschluss.

Das sind neben dem MAWV noch die Verbände aus Blankenfelde- Mahlow, Luckau, Ludwigsfelde und Zossen. Das größte Plus der DNWAB: In gemeinsamer Betriebsführung lassen sich die Trink- und Abwasseranlagen der fünf Zweckverbände effizienter bewirtschaften.

Trinkwasserverbundsystem
Das überregionale Wasserversorgungsverbundsystem wird von der DNWAB gemanagt.

Tatsächlich hat sich das 100-prozentig kommunale Unternehmen seit seiner Gründung zu einem leistungsstarken Betrieb entwickelt. Mittlerweile profitieren rund 230.000 Menschen in 170 Kommunen in den Landkreisen Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oder-Spree von der Leistungskraft der DNWAB. Sie werden zuverlässig mit Trinkwasser bester Qualität versorgt und deren anfallendes Abwasser wird auf eine umweltgerechte Weise abgeleitet und behandelt. Damit betreibt die DNWAB im Auftrag ihrer Zweckverbände Daseinsvorsorge für mehr als 9 Prozent der gesamten brandenburgischen Bevölkerung!

Ständige Weiterbildung der Mitarbeiter

„Zwei wesentliche Leitsätze haben wir verinnerlicht“, hob DNWAB-Chef Rainer Werber hervor. „Das sind eine an der Qualität ausgerichtete effiziente Betriebsführung der Anlagen und Netze sowie die Zufriedenheit der Kunden. Das ist der Maßstab für unsere Arbeit.“ Es geht also einerseits um einen kostengünstigen und auf den neuesten technischen Entwicklungen basierenden Betrieb der Wasserwerke, Leitungsnetze, Kanäle, Kläranlagen und Pumpwerke. Werber: „Dazu tragen auch die ständige Weiterbildung aller Mitarbeiter und die Ausbildung von jungen Menschen zu Facharbeitern, Meistern und zukünftig auch Ingenieuren für die Wasserwirtschaft bei.“ Andererseits werden durch eine sach- und fachgerechte Information und Beratung der Kunden oftmals komplizierte betriebliche Abläufe für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar. Dafür stehen ein einladendes Kundenzentrum und die Herausgabe der Wasser Zeitung gemeinsam mit den Gesellschaftern.

Mit dem MAWV unter einem Dach

Das gesamte Leistungsspektrum von der Betriebsführung über die kaufmännische Geschäftsbesorgung bis hin zum Kundenservice kann effizient gestaltet werden. Warum? Für den Dienstleister aus Königs Wusterhausen, der übrigens mit dem MAWV unter einem Dach „wohnt“, zahlt es sich im wahrsten Sinne des Wortes aus, dass schon bei seiner Gründung zukunftsfähige Strukturen geschaffen wurden. Dadurch ergeben sich Synergien, beispielsweise bei der Anschaffung und Nutzung hochproduktiver Gerätetechnik, beim Einsatz eines gut ausgerüsteten und schlagkräftigen Havarie- und Bereitschaftsdienstes oder bei der Gestaltung des leistungsfähigen überregionalen Trinkwasserverbundes.

Als wichtiger Faktor für Kosteneinsparungen erweisen sich unter anderem das Geografische Informationssystem oder die Datenfernüberwachung für Trink- und Abwasseranlagen. „So können wir schneller und gezielter auf Störungen reagieren, das Ausmaß der Schäden und damit auch den finanziellen Aufwand für die Instandsetzung reduzieren. Immer im Sinne stabiler Gebühren für die Kunden“, brachte Geschäftsfüher Werber den Anspruch der DNWAB auf den Punkt.

Anmerkung: Herr Werber verstarb im November 2014.