Trinkwasser-Verbundsystem
Der MAWV als modernes Dienstleistungsunternehmen betreibt gemeinsam mit seinen Nachbarverbänden WAZ Blankenfelde-Mahlow, WARL Ludwigsfelde und KMS Zossen ein Trinkwasserverbundsystem mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern sowie die gegenwärtige Qualität und Versorgungsicherheit zu gewährleisten. Die Betreibung eines größeren zusammenhängenden Versorgungssystems hat für alle Beteiligten z.B. folgende Vorteile:
- qualitative überregionale Versorgungssicherheit als Havarieausgleich für den Fall, dass Wasserwerke ausfallen.
- Ausgleich zwischen Gebieten mit Kapazitätsüberschuss und solchen mit Kapazitätsmangel
- Durch das Zusammenfassen von kleineren Versorgungsgebieten mit hohem Spitzenfaktor zu einem größeren Versorgungsgebiet senkt sich der Spitzenfaktor
- Durch die Abstimmung auf entsprechende Förderhöhen der Wasserwerke zueinander kann die Lastverteilung so eingestellt werden, dass die niedrigsten Kosten im Gesamtsystem entstehen.
- Der MAWV kann schnell und zuverlässig auf wechselnde Kundenbedürfnisse eingehen.
So lag es nah, dass mit der Auflösung der PWA nach der Wende bereits teilweise vorhandene und über die Zuständigkeitsgrenzen der jeweiligen Versorger hinausgehende Leitungsnetz nicht in kleinere Versorgungseinheiten zu zerschlagen, sondern den Verbund weiter auszubauen und zu optimieren.
Über ein von allen Beteiligten abgestimmtes Aufwandsverrechnungssystem werden entsprechend den entnommenen Mengen die Kosten für die Förderung, Aufbereitung und die Netze untereinander verrechnet und ausgeglichen.
